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Selbsthilfe und Betriebliches Gesundheitsmanagement / Betriebliche Gesundheitsförderung

Projekt „Kooperationskonzept Selbsthilfe und betriebliches Gesundheitsmanagement“

Projektlaufzeit: 01.01.2016 – 31.12.2016

Förderung: Das Projekt wurde vom BKK Dachverband und vom BKK Landesverband Bayern gefördert



Ausgangslage

Ausgangslage für das Projekt sind die Ergebnisse des vorangegangen Projektes „Stärkung der Rolle der Selbsthilfe im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung“. In diesem Projekt konnten wichtige Erkenntnisse zu Möglichkeiten und Grenzen von Kooperationen zwischen Unternehmen und Selbsthilfeorganisationen gesammelt werden. Dabei basieren die Ergebnisse u.a. auf den Befragungen von Mitgliedsorganisationen der BAG SELBSTHILFE, Verantwortlichen aus Unternehmen sowie Fachexpertinnen und Fachexperten. Weitere Informationen zum Projekt „Stärkung der Rolle der Selbsthilfe im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung“ finden Sie hier.

 

Projektziele

Ziel des Projektes „Kooperationskonzept Selbsthilfe und betriebliches Gesundheitsmanagement“ war, aus den Befragungsergebnissen des ersten Projektes ein Konzept zur Zusammenarbeit im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements von Unternehmen und Selbsthilfeorganisationen zu entwickeln und in einem Grundlagenpapier zur Veröffentlichung festzuhalten.

Dabei sollte dieses Konzept mit Good-Practice-Beispielen von Selbsthilfeorganisationen und Erkenntnissen aus der Literaturrecherche ergänzt werden. Das Konzept soll eine Hilfestellung für Selbsthilfeorganisationen zur Anbahnung von Kooperationen mit Unternehmen darstellen. Daher wurden die Verbände der Selbsthilfe und auch Verantwortliche im betrieblichen Gesundheitsmanagement in die Entwicklung durch Feedbackprozesse einbezogen.

Im Projektzeitraum stand die BAG SELBSTHILFE allen Mitgliedsverbänden beratend zur Seite, wenn es um die Entwicklung und Umsetzung von Projektideen zum Themenfeld „Selbsthilfe und betriebliches Gesundheitsmanagement“ geht.

Hier können Sie sich den Leitfaden als PDF-Version ansehen und herunterladen:
Download des Leitfadens „Selbsthilfe und betriebliches Gesundheitsmanagement“ als PDF-Datei

 

 

Ansprechperson

BAG SELBSTHILFE e.V.
Dr. Martin Danner
Bundesgeschäftsführer

Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf

Tel.: 0211 31006-50
Fax: 0211 31006-48
Mail: geschaeftsfuehrer(at)bag-selbsthilfe.de

 

 

Projekt „Stärkung der Rolle der Selbsthilfe im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung“

Projektlaufzeit: 01.07.2014 - 31.12.2015

Förderung: Das Projekt wurde vom BKK Dachverband und von dem BKK Landesverband Bayern gefördert

 

Ausgangslage

Viele Unternehmen haben den Nutzen und die Wichtigkeit von betrieblicher Gesundheitsförderung bereits erkannt und betriebliche Programme und Projekte erfolgreich in ihren Unternehmen eingeführt.

Dies ist sehr naheliegend, da wir alle einen großen Teil unserer Zeit an unserem Arbeitsplatz verbringen. Hier ist der Ort, an dem nicht nur das Arbeitsumfeld so zu gestalten ist, dass es für den Erhalt der Gesundheit förderlich ist. Mitarbeiterschulungen und Mitarbeiterweiterbildung sind weitere wichtige Bausteine, um das Gesundheitsbewusstsein zu stärken und um das Wissen zu gesundheitsförderlichem Verhalten und zu Gesundheitsrisiken zu verbessern.

In diesem Zusammenhang haben einige größere Betriebe bereits erkannt, dass Selbsthilfeorganisationen chronisch kranker und behinderter Menschen ein wichtiger Partner im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sein können. Beispielsweise werden Verbände wie der „Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker“ oder der „Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose“ regelmäßig eingeladen, um Schulungsveranstaltungen für Mitarbeiter durchzuführen. Hierbei haben sich spezifische Kontakte aber auch einige typische organisatorische Problemlagen ergeben.

Zu den zentralen Satzungszielen vieler Selbsthilfeorganisationen gehört es, die Öffentlichkeit über Ursachen, Auswirkungen und Behandlungsmöglichkeiten von Erkrankungen und Beeinträchtigungen zu informieren. Unternehmen und Betriebe stellen in diesem Zusammenhang ein bedeutsames Handlungsfeld dar, um diese Ziele zu verwirklichen.

Allerdings fehlen vielen Selbsthilfeorganisationen das Wissen und die Erfahrungen, wie man einen Zugang zu den Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung erlangen kann. Für viele Unternehmen sind Selbsthilfeorganisationen neue, unbekannte Partner, so dass auch auf dieser Seite Berührungsängste bestehen.

 

Projektziele

Mit dem Projekt „Stärkung der Rolle der Selbsthilfe im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung“ sollte zunächst einmal die Ist-Situation analysiert werden.

Über Befragungen von Selbsthilfeorganisationen und Verantwortlichen im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie Fachexpertinnen und Fachexperten konnten wichtige Erkenntnisse zu bereits existierenden wie auch zu potenziellen Kooperationen zwischen Selbsthilfeorganisationen und Unternehmen gesammelt werden. Es konnten aber auch bestehende Hemmnisse für einen Ausbau von Kooperationen identifiziert werden. Hierzu diente auch eine intensive Literaturrecherche. Gleichwohl gelang es, sowohl die Entscheidungsträger in der Selbsthilfe für die Thematik der betrieblichen Gesundheitsförderung als auch die Verantwortlichen im betrieblichen Gesundheitsmanagement für die Chancen einer Kooperation mit der Selbsthilfe zu sensibilisieren.

Im Projektverlauf konnten insbesondere verschiedene Kooperationsfelder definiert werden, die unterschiedlich gute Chancen für eine Weiterentwicklung der Kooperationsmöglichkeiten bieten.

Hieran angeknüpft konnte ein erster Entwurf für ein Informations- und Kooperationskonzeptpapier erstellt werden.

Poster über betriebliche Gesundheitsförderung der Selbsthilfe

Der „Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK) e.V.“ hat zur Stärkung und Weiterentwicklung der betrieblichen Gesundheitsförderung ein innovatives Fortbildungsangebot im Bereich psychischer Erkrankungen entwickelt.

Mit Förderung des BKK Dachverbandes wurde das Angebot auf der 50. wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) unter dem Leitthema „Permanente Verfügbarkeit in der Arbeits- und Lebenswelt – Risiken und Chancen“ am 26. September 2014 in Erlangen vom BApK und der BAG SELBSTHILFE als zukunftsweisender Ansatz zur Weiterentwicklung der betrieblichen Gesundheitsförderung vorgestellt.

Sie können das Poster hier herunterladen.

 

Ansprechperson

BAG SELBSTHILFE e.V.
Dr. Martin Danner
Bundesgeschäftsführer

Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf

Tel.: 0211 31006-50
Fax: 0211 31006-48
Mail: geschaeftsfuehrer(at)bag-selbsthilfe.de