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Präventionsbeauftragte der Selbsthilfe

Förderung: Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert

Das Projekt „Präventionsbeauftragte der Selbsthilfe“ zielte darauf ab, den Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedsverbände der BAG SELBSTHILFE Qualifizierungsmöglichkeiten in den Themenbereichen Prävention und Gesundheitsförderung zu ermöglichen.
Gesundheitsbezogene Selbsthilfeorganisationen treten dafür ein, dass für Menschen mit chronischer Erkrankung oder Behinderung geeignete Maßnahmen der Prävention und der Gesundheitsförderung im Gesundheitssystem in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen. Ebenso ist es Anliegen der Selbsthilfeorganisationen, dass Prävention und Gesundheitsförderung Bezugspunkte in den eigenen Aktivitäten sind.
Prävention und Gesundheitsförderung sind ein Beitrag zu einer möglichst guten individuellen gesundheitlichen Verfassung und zu möglichst gesundheitsförderlichen Lebens- und Arbeitsverhältnissen. Prävention und Gesundheitsförderung können Lebensqualität verbessern, sowohl für die Menschen mit chronischer Erkrankung bzw. Behinderung wie auch für Angehörigen.
Zentrales Anliegen für das Projekt war es, die ausgesprochen hohe Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung  in der organisierten Selbsthilfe noch klarer bewusst zu machen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie der Prävention und der Gesundheitsförderung im Gesundheitssystem und in der Selbsthilfe noch besser Rechnung getragen werden kann.

Daher wurde mit dem Projekt, das in den Jahren 2011 - 2013 umgesetzt wurde, folgende Ziele verfolgt:

  • Verbesserung des inhaltlichen und prozeduralen Wissens über Ansätze und Formen der Prävention und der Gesundheitsförderung auf verschiedenen Ebenen
  • Reflexion in den Mitgliedsverbänden über ihr Verständnis von Prävention und Gesundheitsförderung in den eigenen Tätigkeitsfeldern und Aktivitäten
  • Verbesserung des Wissens und der Kompetenzen in Bezug auf das Management von Projekten für Prävention und Gesundheitsförderung
  • Anstoß zur weiteren Qualitätsentwicklung der Mitgliedsverbände im Sinn der selbst organisierten Überprüfung und Verbesserung von Strukturen, Prozessen und Organisationskultur der Verbände in Bezug auf ihre Gesundheitsförderlichkeit
  • gezielteres Vorgehen in den Mitgliedsverbänden bei der Entwicklung von Projektaktivitäten

Im Rahmen des Projekts zeigte sich, dass es bei den Selbsthilfeverbänden einen großen Qualifizierungsbedarf zu den Themen Prävention und Gesundheitsförderung gibt. Ferner zeigte sich, dass es in vielen Verbänden Ansätze gibt, die Kompetenz zu diesen Themen an bestimmte Personen zu knüpfen, die dann eine Multiplikatoren- und Verstetigungsfunktion übernehmen können.

Neben diesen an Personen gebundenen Strategien existiert aber auch der Ansatz, die vorhandenen Qualitätsentwicklungs- und Qualitätsmanagementprozesse zu nutzen, um die Themen Präövention- und Gesundheitsförderung strukturiert und nachhaltig zu bearbeiten.

Nachfolgend finden Sie den Abschlussbericht "Mit Gesundheitsselbsthilfe mehr für Prävention erreichen".

 

Ansprechperson

BAG SELBSTHILFE e.V.
Dr. Martin Danner
Bundesgeschäftsführer

Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf

Tel.: 0211 31006-50
Fax: 0211 31006-48
Mail: geschaeftsfuehrer(at)bag-selbsthilfe.de