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Förderschwerpunkte der Krankenkassen auf Bundesebene für 2017

Die Aktualisierung der Förderschwerpunkte für das Jahr 2018 erfolgt zeitnah nach Bekanntgabe durch die Krankenkassen.

Die inhaltliche Ausrichtung der krankenkassenindividuellen Förderung durch die einzelnen Krankenkassen und Verbände kann variieren. Antragsteller können sich im Vorfeld einer Antragstellung bei den Krankenkassen oder ihren Verbänden über eventuelle Förderschwerpunkte informieren.

Zu den Förderschwerpunkten der Krankenkassen (alphabetisch sortiert):

AOK-Bundesverband
BARMER GEK
BKK Dachverband
DAK – Gesundheit
KKH Kaufmännische Krankenkasse
Knappschaft
Techniker Krankenkasse

 

 

AOK-Bundesverband

Im Zentrum der Projektförderung der Selbsthilfeorganisationen des AOK-Bundesverbandes steht die Unterstützung der Familie. In Absprache mit den AOKs wurden für die Projektförderung auf Bundesebene vier große Schwerpunktthemen festgelegt, die im Laufe der Zeit mit untergeordneten Schwerpunkten ergänzt wurden: 

  • Förderung von familienorientierten Selbsthilfeprojekten. Hierbei geht es um Projekte, die die Bedürfnisse und Belange der Betroffenen und ihrer Angehörigen im Focus haben. Die ganze Familie wird von einer Erkrankung oder Behinderung als betroffen angesehen und nicht nur der einzelne Erkrankte. Ein Schwerpunkt der diesem untergeordnet wurde, ist die Förderung von Projekte speziell der Jungen Selbsthilfe.
  • Förderung der Kooperation zwischen der Selbsthilfe und dem Gesundheitswesen. Ziel ist, dass Betroffene nicht nur optimal medizinisch-therapeutisch versorgt werden, sondern sie auch im alltäglichen Umgang mit ihrer Erkrankung Unterstützung erhalten. Das soll erreicht werden durch eine selbstverständliche Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Selbsthilfegruppen und -verbänden.
  • Förderung der internet- bzw. mediengestützten Selbsthilfearbeit. Betroffene sollen die Chance haben, sich virtuell auszutauschen und Informationen medial zu erhalten. Insbesondere  jungen Betroffenen soll so der Zugang zur Selbsthilfe attraktiver gemacht und damit erleichtert werden.
  • Ab 2017 wird auch schwerpunktmäßig die Förderung von Projekten zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund oder aus sozialschwächeren Schichten dazukommen. Mit dem Ziel auch deren Gesundheitskompetenz zu verbessern.

Daneben werden auch Projekte zur Psychischen Gesundheit, besonders zur Entstigmatisierung bei Depression und zur Suchtprävention priorisiert gefördert.

Die Antragsfrist endet am 31.12.2016.

Weitere Informationen finden Sie hier

Kontakt: Claudia Schick, 030-34646-2353

 

BARMER GEK

Die Förderschwerpunkte der BARMER GEK bleiben auch 2017 bei den Indikationen „Sucht“ und „psychische Gesundheit“.

Gefördert werden aber auch andere Schwerpunkte wie Projekte, die das Selbstmanagement, die Selbstbestimmung und den Dialog auf Augenhöhe in den Focus stellen. Das kann der Dialog untereinander sein, aber auch die Beziehung zur Ärztin/ zum Arzt oder zu anderen Behandlern.

Ein neuer Förderschwerpunkt ist das Projektziel „Initiierung neuer Selbsthilfegruppen“.

Es empfiehlt sich eine vorherige Kontaktaufnahme, um mögliche Projekte schon am Telefon zu erläutern.
Abweichungen sind grundsätzlich möglich.
Kontakt: Jens Krug, 0202-568199-2803
Eine Liste weiterer Ansprechpartner finden Sie unter https://www.barmer-gek.de/gesundheit/krankheit-behandlung/gesundheitliche-selbsthilfe/selbsthilfe-gestalten/selbsthilfe-gestalten-3872

 

BKK Dachverband

Grundsätzlich legt der BKK Dachverband sich auf keine Förderschwerpunkte fest. Besondere Berücksichtigung sollen aber Projekte finden, die einen innovativen Charakter haben und / oder auf Nachhaltigkeit und Qualifizierung ausgelegt sind.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie einen Projektantrag stellen sollen, können Sie sich gerne telefonisch an

Petra Schröer (Tel.: 030-2700406-509, petra.schroeer(at)bkk-dv.de) oder an Fr. Dr. Siewerts, 030-2700 406 505 wenden.

Weitere Informationen finden Sie hier

 

DAK – Gesundheit

Förderschwerpunkte werden nicht vorgegeben, ebenso erfolgt keine Ausrichtung der Projektförderung auf bestimmte Krankheitsbilder.

Weitere Informationen finden Sie hier

Kontakt : Karlheinz Leifhelm, Tel. 040-2396-1237, Fax: 040-2396-3237

 

KKH Kaufmännische Krankenkasse

Förderungsschwerpunkte auf Bundesebene
Die KKH hat im Förderjahr 2017 ein besonderes Interesse an Projekten, die einen innovativen Charakter haben und auf Aufklärung, Qualifizierung und Nachhaltigkeit ausgelegt sind. Gefördert werden Projekte, bei denen die Unterstützung für Kinder und Jugendliche und die Junge Selbsthilfe im Fokus stehen. Sofern es die Fördermittel ermöglichen, werden darüber hinaus auch andere Projektvorhaben gefördert.

Förderungsschwerpunkte auf Landesebene
Gefördert werden zeitlich und inhaltlich begrenzte Maßnahmen und Aktivitäten, die zielorientiert ausgerichtet sind. Sie sollen über das normale Maß an täglicher Selbsthilfearbeit hinausgehen und klar von Routineaufgaben abgegrenzt sein.

Beispiele:

•    Erarbeitung und Produktion von Flyern, Broschüren und Informationsmaterial für bestimmte Zielgruppen und Indikationen
•    Organisation und Durchführung von Seminaren, Workshops, Tagungen, Veranstaltungen etc.

Förderung von grundsätzlichen Projekten, die über das alltägliche Maß der Selbsthilfe hinausgehen

Beispielhaft sei hier die Erarbeitung und Produktion von Flyern, Broschüren und Informationsmaterial für bestimmte Zielgruppen und Indikationen sowie Organisation von Seminaren, Tagungen, Workshops, Veranstaltungen etc. genannt.

Auf Bundesebene

Die Antragsfrist für die krankenkassenindividuelle Förderung auf Bundesebene endet für das Förderjahr 2017 am 31.01.2017.

Auf Landesebene

Anträge müssen gestellt werden bis zum 31.03. des Jahres, für das die Förderung beantragt wird.

Fr. Reich
Kontakt: E-Mail an: praevention(at)kkh.de

 

Knappschaft

Die Knappschaft wird in 2017 bis auf bereits laufende mehrjährige Projekte keine Projektförderung auf Bundesebene betreiben. Die verbleibenden Fördermittel werden der kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung auf Bundesebene zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Kontakt: Frau Röttgers, 0234-304-14202

 

Techniker Krankenkasse

Die TK fördert innovative und technisch unterstützende Projekte bei

  • psychischen Erkrankungen (zum Beispiel Depression, Bipolare Störungen, Autismus, Tic-Störung, Rett-Syndrom, chronische Erschöpfung)
  • Suchterkrankungen (zum Beispiel Alkohol, Drogen, Online etc.)
  • neurologischen Erkrankungen (zum Beispiel Borreliose, Alzheimer-Krankheit, Epilepsie, Multiple Sklerose, Parkinson)  
  • genetischen Erkrankungen (zum Beispiel angeborene Fehlbildungen, Chromosomenanomalien, Spina bifida, Hydrocephalus,  Glasknochen)
  • Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (zum Beispiel Rheuma, Spinale Muskel Atrophie, Muskeldystrophie, Osteoporose, Skoliose)

Schwerpunkte in der Aufklärung sind die daraus resultierenden Folgeerkrankungen sowie die Einflussnahme auf die Erkrankungen durch Ernährung und Sport. Im Fokus stehen insbesondere betroffene Kinder und Jugendliche.

Weitere Informationen finden Sie hier

Kontakt : Frau Frauke Claußen, 040-6909-1124