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Barrieren Melde- und Monitoringstelle - Barrieren-MeMo

Förderung

durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Ausgleichsfonds unter dem Förderkennzeichen 01KM141104.

 

Projektlaufzeit

01/2014 - 03/2017

 

Motivation

Im Rahmen des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik (AbI) wurde eine Meldestelle für Web-Barrieren eingerichtet. Das Konzept der Meldestelle sah vor, dass Menschen mit Behinderungen melden konnten, wo sie im Internet auf Barrieren stießen.

Barrieren im Internet, also unzugängliche Web-Seiten, stellen aber nur einen Teil digitaler Barrieren dar. Neben Web-Barrieren gibt es beispielsweise auch Barrieren bei Online-Dokumenten, Software oder bei Informations- und Service-Terminals, wie Geldautomaten oder Fahrkartenautomaten.

Ziel des Projekts "Barrieren Melden und Monitoring" ist der endnutzerinitiierte nachhaltige Abbau von Barrieren in arbeits- und berufsrelevanten Informations- und Kommunikationsprozessen, um die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderung im ersten Arbeitsmarkt zu verbessern.

Arbeitsbeschreibung

Im Projekt wird eine Melde- und Monitoring-Stelle für digitale Barrieren (Barrieren-MeMo) betrieben. Hier können digitale Barrieren direkt gemeldet werden. Wird von Nutzern die Barrierefreiheit im Internet, in Online-Dokumenten, von Software, Automaten sowie Informations- und Serviceterminals bemängelt und an die Meldestelle gemeldet, wird diese aktiv. Sie setzt sich dann mit den Anbietern in Verbindung, erläutert ihnen die bestehenden Probleme der Nutzerinnen und Nutzer, und bittet darum, die entsprechenden Barrieren abzubauen. Ebenfalls unterstützt und berät die Meldestelle die Anbieter hinsichtlich der Frage, wie Barrierefreiheit umsetzbar ist.

Darüber hinaus wird eine App für Barriere-Meldungen auf mobilen Endgeräten (Smartphones, Tablet PCs usw.) entwickelt. Während sich Barrieren im Internet sehr einfach online melden lassen, ist die Situation in der realen Welt mit etwas mehr Aufwand verbunden. Bei einer Barriere an einem Automaten muss man sich nicht nur dessen Standort, denjenigen, der den Automaten aufgestellt hat und die Art der Barriere merken, sondern später diese Informationen auch weiterleiten. Eine App auf einem mobilen Endgerät würde nicht nur die Meldung von unterwegs aus ermöglichen, sondern man könnte auch auf die weiteren Funktionen (GPS, Kamera) des mobilen Endgeräts zurückgreifen, um das Absetzen einer Meldung weiter zu vereinfachen.

Eine langfristige Aufgabe ist die Beobachtung von Web-Seiten (Monitoring). Von Interesse sind hier insbesondere Angebote aus dem Bereich der Berufs- und Arbeitswelt, also zum Beispiel Portale mit Stellenangeboten oder Ausbildungsplätzen.

Zur Sicherstellung des Weiterbetriebs der Meldestelle über den Projektförderzeitraum hinaus wird ein entsprechendes Konzept erarbeitet.

Arbeitsschwerpunkte der BAG SELBSTHILFE

  • Kontinuierliche Pflege und Betrieb eines Online-Meldesystems für digitale Barrieren
  • Durchführung von Nutzertests im Rahmen der Entwicklung einer App für Barriere-Meldungen
  • Korrespondenz mit den Organisationen, deren Webseiten im Rahmen des Monitoring einer langfristigen Überwachung unterzogen wurden
  • Projektleitung

Projektpartner

  • Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein (ESV)

Kooperationspartner

 

Ansprechperson

BAG SELBSTHILFE e.V.
Dr. Christian Radek, Projektleiter

Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf

Tel.: 0211 31006-38
Fax: 0211 31006-48
Mail: kontakt@barrieren-melden.de

www.bag-selbsthilfe.de