Startpunkt der Seite

Hauptinhalt

Online Spenden

Mit einer Online-Spende können Sie unkompliziert und effektiv Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Benutzen Sie dazu unsere Online-Spendenmöglichkeit.

Förderer werden

Unterstützen Sie die BAG SELBSTHILFE mit einem jährlichen Beitrag. Werden Sie jetzt Förderer.

Sharepic Generator der BAG SELBSTHILFE

Erstellen Sie ihr eigenes Bild im einheitlichen Design für gemeinsame und eigene Kampagnen:
Zum Sharepic Generator

Startpunkt des Seiteninhaltes

Pressemitteilung - BAG SELBSTHILFE fordert insbesondere auch Mädchen mit Behinderung vor Diskriminierung und Gewalt zu schützen

11. Oktober 2018: Internationaler Welt-Mädchentag

Düsseldorf/Berlin 11. Oktober 2018. Auch im Jahr 2018 können Mädchen und Frauen noch immer nicht auf die gleichen Chancen zurückgreifen wie männliche Mitmenschen, sondern werden aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt, diskriminiert oder sind Opfer von Gewalt. Anlässlich des von den Vereinten Nationen erklärten internationalen Welt-Mädchentages am 11. Oktober macht die BAG SELBSTHILFE darauf aufmerksam, dass insbesondere auch Mädchen mit Behinderung und chronischer Erkrankung davon betroffen sind.

„Für sie ist es noch immer nicht selbstverständlich, ihre Forderungen nach Gleichberechtigung und Teilhabe zu leben und sich in den Schlüsselrollen von Politik und Gesellschaft Gehör für ihre Belange zu verschaffen. Häufig wird über Ihre Köpfe hinweg entschieden. Sie werden in Konfliktsituationen nicht ernst genommen und sind überproportional häufig Opfer von Gewalt“, so Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE.

Diesen unhaltbaren Zustand, der auch in der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe der Verbesserung bedarf, will die BAG SELBSTHILFE ändern und gestaltet deshalb in ihrem aktuellen Projekt „Frauen und Mädchen mit Behinderung stärken –Diskriminierung verhindern!“ ein Angebot für Mädchen und Frauen mit Behinderung und chronischer Erkrankung.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung.

Weitere Informationen zum Projekt „Frauen und Mädchen mit Behinderung stärken –Diskriminierung verhindern!“

Stellungnahme zum Gesetzes zur Stärkung des Pflegepersonals Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz; PpSG

Mit Nachdruck fordert die BAG SELBSTHILFE auch die Bekämpfung des Pflegenotstands. Lesen Sie hierzu die Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zum Pflegepersonal-Stärkungsgesetz.

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zum Referentenentwurf einer Sechsten Verordnung zur Änderung (6. ÄndVO) der Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV)

Als Dachverband von 120 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen sowie von 13 Landesarbeitsgemeinschaften steht die BAG SELBSTHILFE dem Referentenentwurf in vielerlei Hinsicht kritisch gegenüber.

Ziel der Selbsthilfe ist es, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in der Gesellschaft zu fördern, sie dabei zu unterstützen, schwierige Lebenssituationen zu bewältigen und das Bewusstsein in der Bevölkerung für deren besondere Belange zu stärken. Insbesondere setzt sich die BAG SELBSTHILFE mit Nachdruck für eine rasche und vollständige Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in innerdeutsches Recht ein. Dabei sind gerade die in der Konvention genannten Ziele einer vollen und wirksamen Teilhabe sowie der Selbstbestimmung und Partizipation von Menschen mit Behinderung im Hinblick auf die angestrebte Verbesserung der Lebenssituation von behinderten Menschen von zentraler Bedeutung.

Mit diesen Grundprinzipien steht der vorliegende Referentenentwurf nach Auffassung der BAG SELBSTHILFE nicht im Einklang. Denn Sinn und Zweck der Versorgungsmedizin-Verordnung bzw. der in der Anlage zu § 2 der Verordnung enthaltenen „Versorgungsmedizinischen Grundsätze“ ist die Gewährung eines Ausgleichs für die mit der Gesundheits- bzw. Funktionsbeeinträchtigung verbundenen Nachteile (bzw. die Ermöglichung entsprechender Folgeansprüche), sei es durch Zuerkennung eines entsprechenden Grades der Behinderung (GdB), sei es durch die Gewährung eines sog. Merkzeichens. Die betreffende Person soll grundsätzlich die gleichen Teilhabemöglichkeiten haben wie eine altersentsprechende nicht behinderte Person (so auch in Teil A Nummer 1.1.4 klargestellt). Mit dessen körperlichen Fähigkeiten sind die Fähigkeiten der behinderten Person zu vergleichen und die behinderungsbedingten Defizite durch die Gewährung von Nachteilsausgleichen zu kompensieren (vgl. insoweit etwa BSG Urt. vom 12.02.1997 – Az.: 9 RVs 1/95). Der vorliegende Entwurf erweckt indessen den Eindruck, dass es weniger um einen solchen Vergleich der Funktionen bzw. der Teilhabemöglichkeiten geht, sondern vielmehr um die hiervon losgelöste Betrachtungsweise, ob und inwieweit eine bestimmte Einschränkung als ausgleichswürdig zu betrachten ist. Das wird insbesondere dadurch deutlich, dass der Verordnungsgeber unterschiedliche Funktionsbeeinträchtigungen in Relation zueinander setzt, den Vergleich mit einer nicht behinderten Person und deren Funktionsfähigkeiten hingegen im Ergebnis hintanstellt.

Lesen Sie hier die komplette Stellungnahme.

Pressemitteilung - Große Defizite bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Berlin, 24. September 2018. In Deutschland bestehen große Defizite bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Das betonte am vergangenen Freitag in Genf eine Delegation der neuen BRK-Allianz gegenüber den Mitgliedern des zuständigen UN-Fachausschusses. „Inklusion droht zu scheitern, denn bisher mangelt es in Deutschland an Strategien, die eine langfristige Steuerung der Inklusionsbemühungen ermöglichen“, sagte der SBR-Sprecherratsvorsitzende und SoVD-Präsident Adolf Bauer. Beispielsweise fehle eine systematische Umsetzung schulischer Inklusion ebenso wie die Verpflichtung privater Anbieter von Waren und Dienstleistungen zu Barrierefreiheit und angemessenen Vorkehrungen. In der Psychiatrie seien Zwangsmaßnahmen nach wie vor an der Tagesordnung, und immer noch gäbe es die Möglichkeit, Menschen mit Assistenzbedarf gegen ihren Willen aus Kostengründen ins Heim zu verweisen.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

Pressemitteilung - Teilentfernung häufig entzündeter Mandeln weiterhin keine Kassenleistung

Berlin, 20.09.2018. Die Patientenvertretung konnte sich im heutigen Plenum mit ihrem Antrag zur Aufnahme der Teilentfernung (Tonsillotomie) bei häufig entzündeten Mandeln in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht durchsetzen.

Die teilweise Entfernung der Mandeln wird in Zukunft nur bei vergrößerten Mandeln von allen gesetzlichen Krankenkassen erstattet, nicht jedoch für den Bereich der häufig entzündeten Mandeln.
 
Auch wenn die Aufnahme der Teilentfernung bei vergrößerten Mandeln insgesamt begrüßt wird, hatte hier die Patientenvertretung weitergehende Vorstellungen. „Leider gibt es für diesen Bereich nun keinerlei Anforderungen an die sorgfältige Indikationsstellung, anders als im Vorschlag der Patientenvertretung gefordert. Dies ist sehr bedauerlich, da Daten zeigen, dass zu häufig und regional sehr unterschiedlich operiert wird, sodass nicht immer diejenigen eine Teilentfernung erhalten, die sie benötigen“, so Dr. Siiri Doka, stellvertretende Sprecherin im Unterausschuss Methodenbewertung.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

Pressemitteilung - Pränataldiagnostik darf nicht die Vorstellung erwecken, nur makelloses Leben sei lebenswert!

BAG SELBSTHILFE unterstützt parteiübergreifende Abgeordneteninitiative

Düsseldorf, 24.08.2018.Zehn Bundestagsabgeordnete von Union, SPD, FDP, Grünen und Linken möchte die Entscheidung im Bundestag diskutieren, ob vorgeburtliche Bluttest, mit denen Trisomien wie das Down-Syndrom beim ungeborenen Kind bereits in einem frühen Stadium der Schwangerschaft festgestellt werden können, zu einer Kassenleistung werden sollen. Denn eine ethische Debatte bei einem Thema solch großer Tragweite darf nicht unter den Tisch gekehrt und an anderer Stelle entschieden werden. Die BAG SELBSTHILFE begrüßt die Initiative  zeigt sich angesichts der weitreichenden Folgen einer solchen Entscheidung bestürzt.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

Unsere Stellungnahme zum TSVG

Am 22.08.2018 hat die Erörterung des Entwurfs eines Gesetzes für schnellere Termine und besser Versorgung (Termin- und Versorgungsgesetz- TSVG) stattgefunden. Die BAG SELBSTHILFE war dazu eingeladen. Lesen Sie hierzu unserer Stellungnahme zum TSVG.

Pressemitteilung - BAG SELBSTHILFE setzt Änderung der Reha-Richtlinie zugunsten von Menschen mit Behinderungen und chronischer Erkrankung durch

Düsseldorf, 22.08.2018. Das Recht auf Selbstbestimmung, Wunsch- und Wahlrechte, die Verankerung des Teilhabebegriffs der UN-Behindertenrechtskonvention, die Beteiligung und aktive Einbindung des Rehabilitanden in den Entscheidungsprozess, aber auch der ausdrückliche Hinweis auf die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung nach § 32 SGB IX und auf die Fristen zur Bearbeitung von Anträgen nach § 14 SGB IX: Dies sind nun auch Inhalte der am 04.08.2018 in Kraft getretenen Rehabilitations-Richtlinie. Ein Ergebnis, das nur durch den unermüdlichen Einsatz der BAG SELBSTHILFE zustande gekommen ist.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

Pressemitteilung - BAG SELBSTHILFE erarbeitet Online-Reflexionshilfe für chronisch kranke Menschen mit der Universität Köln.

Unter Leitung der Uni Köln entsteht erstmals eine Online-Reflexionshilfe für schwerbehinderte chronisch kranke Arbeitnehmer/innen in Zusammenarbeit mit Verbänden und Pharma-Industrie.

Jetzt hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Förderbescheid zum Projekt „Sag ich’s? Chronisch krank im Job“ erteilt.

Düsseldorf, 21.8.2018. Chronisch Kranke stellen sich im Berufsleben oft die Frage, ob und wie sie Kollegen und Kolleginnen oder Vorgesetzten von ihrer Erkrankung erzählen sollen. Der Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln arbeitet gemeinsam mit dem forschenden BioPharma-Unternehmen AbbVie, der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) und dem Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V. (VDBW) an einer interaktiven Online-Reflexionshilfe, die in solchen Fällen Unterstützung bieten soll. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) finanziell gefördert. Mit Erhalt des Förderbescheids startet die 30-monatige Projektphase.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

Dringend gesucht: Fundraiser (m/w) - Teilzeit

Die BAG SELBSTHILFE sucht einen Fundraiser (m/w) - Teilzeit. Unser Wunscheinstiegstermin ist der 01.09.2018.
Allerdings wäre auch ein späterer Beginn möglich. Nähere Angaben zu Ihrer Aufgabenstellung und den Voraussetzungen finden Sie in der Stellenbeschreibung.

Aufruf zur Beteiligung: Aufbau eines YouTube-Kanals zur beruflichen Orientierung von jungen Menschen mit Behinderung

In den letzten Schuljahren vor ihrem Abschluss stehen viele junge Menschen vor der Frage, welchen beruflichen Weg sie einschlagen werden. Wir wollen jungen Menschen mit Behinderung Perspektiven geben und ihnen zeigen, welche Möglichkeiten es auf dem Arbeitsmarkt gibt. Im Rahmen unseres Projektes „Aufbau eines YouTube-Kanals zur beruflichen Orientierung von jungen Menschen mit Behinderung“ suchen wir hierfür Betroffene, die diesen Schritt bereits gegangen sind und ihre Erfahrungen mit anderen teilen wollen. Wir produzieren Videos für einen YouTube-Kanal, die verschiedene Berufsbilder und das Arbeitsleben der Darstellerinnen und Darsteller dokumentieren. Wenn Sie Interesse daran haben sich zu beteiligen und uns von Ihren Erfahrungen zu berichten, dann melden Sie sich gerne bei eva.kauenhowen@bag-selbsthilfe.de

Weitere Informationen sowie einen ausführlichen Aufruf zum Weiterleiten finden Sie auf unserer Projektseite.

Pressemitteilung - Baustein für bessere Hilfsmittelversorgung von Menschen mit Mehrfachbehinderungen


Berlin, 19.07.2018. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute infolge eines Antrags der Patientenvertretung
die Chancen für eine bedarfsgerechte Hilfsmittelversorgung von Menschen mit Mehrfachbehinderung verbessert.

Wer kaum sehen kann, für den ist das Hören zur Orientierung umso wichtiger. Er oder sie kann eine Person oder
eine Gefahrenquelle wie ein herannahendes Auto orten und darauf reagieren. Ist auch das Hören eingeschränkt,
ist das passende Hörgerät besonders wichtig. Doch Betroffene müssen oft lange Widerspruchs- und Klageverfahren durchlaufen, bis sie die Hörhilfe erhalten, die ihnen wirklich hilft.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

Pressemitteilung - Darmkrebsfrüherkennung – Patientenvertretung fordert Einladung ab 45. Lebensjahr


Berlin, 19.07.2018. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Richtlinie zum Organisierten Darmkrebsfrüherkennungsprogramm beschlossen.Der G-BA wurde 2013 vom Gesetzgeber beauftragt, innerhalb von drei Jahren das bestehende Krebsfrüherkennungsprogramm für Darmkrebs ab 55 Jahren in ein organisiertes Programm (oKFE) zu überführen.
Das heißt u.a., dass Versicherte eine Einladung zur Darmkrebsfrüherkennung einschließlich Informationen
über Nutzen und Risiken der Untersuchungen (Stuhltest und Koloskopie) erhalten.

Lesen Sie hier die komplette Pressemittelung.  

Pflegepersonal-Stärkungsgesetz - PpSG - Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE

Das Pflegestärkungsgesetz wird weitreichende Veränderungen bei der Krankenhausfinanzierung und für die Pflege bringen. Nachfolgend finden Sie zum Referentenentwurf des Bundesminsteriums für Gesundheit die Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE.

Weiterentwicklung Patientenbeteiligung - Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages

Am 27.06.2018 waren die maßgeblichen Patientenorganisationen nach § 140 f SGB V in den Gesundheitsausschuss des Deutschen
Bundestages geladen worden, um Fragen der Abgeordneten zu beantworten. An dieser Fragestunde nahm Herr Dr. Martin Danner
für die BAG SELBSTHILFE alsTeil der Delegation der maßgeblichen Patientenorganisationen teil. Anbei finden Sie die
Stellungnahme, die die maßgeblichen Patientenorganisationen zu Vorbereitung des Termins
eingereicht hatten.

Neue Kampagne „Komm raus ins Leben! Ein Picknick wir für mich gemacht!“

Erstes Picknick des DCCV e.V. am 23. Juni 2018 in Neuwied

Die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen in Essen e.V. veranstaltet ihr Picknick am 30. Juni 2018

Bild der Kampagne Komm raus ins Leben! Ein Picknick wir für mich gemacht!Ein Picknick ist ein tolles Format, in einem offenen Rahmen zusammenzukommen, neue Menschen kennenzulernen und gemeinsam einen schönen Tag zu genießen.

Dies ist der Grundgedanke des neuen Kampagnen-Konzepts, das mit drei Mitgliedsorganisationen der BAG SELBSTHILFE unterschiedlicher Verbandsgrößen im Jahr 2018 erprobt werden soll.

Den Anfang macht die DCCV am 23. Juni 2018 in Neuwied. Am 30. Juni 2018 folgt das Picknick der ARGE in Essen.

 

Weitere Informationen zu den geplanten Veranstaltungen sowie Hintergrundinformationen zur Kampagne finden Sie auf der Projektseite der Dachkampagne.

 

Presseinformation - Pflegebedürftige entlasten: Eigenanteile senken (Interessensvertretung der Pflegebedürftigen nach § 118 SGB XI)

Die finanziellen Leistungsanpassungen der Pflegeversicherung, die mit den Pflegereformen vor zwei Jahren beschlossen wurden, reichen nicht aus. Dies führt zu einem stetigen Kaufkraftverlust bei den Pflegebedürftigen. Die Kosten für Pflege steigen vor allem durch die Lohnentwicklung. Die gesetzlich festgelegten und gedeckelten Leistungen passen sich aber nicht entsprechend an. Die Folge: Pflegebedürftige können bei gleichem Bedarf weniger Pflegeleistungen einkaufen. Sie müssen diese Kosten selbst tragen. Die Interessenverbände der Pflegebedürftigen fordern deshalb, dass die Leistungen der Pflegekassen jährlich automatisch angepasst werden müssen. 

Die vollständige Presseinformation der Interessenverbände der Pflegebedürftigen steht hier für Sie als PDF-Datei zum Download bereit.

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zum Entwurf eines Gesetzes zur Beitragsentlastung der Versicherten in der Gesetzlichen Krankenversicherung

Die BAG SELBSTHILFE begrüßt uneingeschränkt das Ziel der Bundesregierung, die Lasten der künftigen Finanzierung des Gesundheitssystem in gleichem Maße auf die Schultern der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer zu legen. Auch die Reduzierung der Beitragsbelastung für Selbständige mit geringem Einkommen wird ebenso positiv gesehen wie die Maßnahmen zur Reduzierung der Beitragsschulden.

Kritisch sieht die BAG SELBSTHILFE jedoch die vorgesehene Auszahlung der Rücklagen von Krankenkassen an die Versicherten zum jetzigen Zeitpunkt. Da derzeit der sogenannte Morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (MorbiRSA), der die Verteilung der Gelder nach der Krankheitslast der Versicherten einer Krankenkasse vornimmt, nur ungenügend treffsicher ausgestaltet ist, erscheint es notwendig, die geplante Auszahlung der Rücklagen erst nach einer Überarbeitung des MorbiRSA und einer Folgenabschätzung über die Kosten der im Koalitionsvertrag geplanten Verbesserungen im Bereich der Gesundheitsversorgung und Pflege durchzuführen.

Die vollständige Stellungnahme steht hier für Sie zum Download bereit.

Pressemitteilung des DBR - Deutscher Behindertenrat fordert Umsetzung von Menschenrechten

Berlin, 3. Mai 2018

„Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich die Bundesrepublik im Jahr 2009 verpflichtet, die politische, wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu verwirklichen. Es geht darum, Menschenrechte umzusetzen. Doch dieses Ziel liegt noch in weiter Ferne.“ Das erklärt Adolf Bauer, Sprecherratsvorsitzender des Deutschen Behindertenrats (DBR) und Präsident des Sozialverband SoVD, anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai.

Der DBR bemängelt insbesondere große Defizite bei der Barrierefreiheit, der Teilhabe an Arbeit und der inklusiven Bildung.

Die vollständige Pressemitteilung des DBR steht hier für Sie als PDF-Datei zum Download bereit.

Resolution - verlässliche und verstärkte Förderung der BAG SELBSTHILFE

Die BAG Mitgliederversammlung hat am 28.04.2018 eine Resolution zur verlässlichen und verstärkten Förderung der BAG SELBSTHILFE beschlossen. Lesen Sie hier die Resolution.

Neue Mitgliedsverbände bei der BAG SELBSTHILFE

Bei der Mitgliederversammlung der BAG SELBSTHILFE am 28. April 2018 in Königswinter wurden drei neue Verbände und ein außerordentliches Mitglied aufgenommen. Die BAG SELBSTHILFE heißt die Verbände herzlich willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Hannelore Loskill, Bundesvorsitzende der BAG SELBSTHILFE, mit Vertretern und Vertreterinnen der neuen Mitgliedsverbände der BAG SELBSTHILFE am 28. April 2018 in Königswinter

Bildunterschrift: Hannelore Loskill, Bundesvorsitzende der BAG SELBSTHILFE, mit Vertretern und Vertreterinnen der neuen Mitgliedsverbände der BAG SELBSTHILFE am 28. April 2018 in Königswinter
v.l.n.r.: Joachim Weier, Selbsthilfe–Bund Blasenkrebs e.V. / Barbara Kleffmann, Bundesverband der Ehlers-Danlos-Selbsthilfe e.V. / Elke Hauke, Selbsthilfe EPP (Erythropoetische Protoporphyrie) e.V. / Hannelore Loskill, BAG SELBSTHILFE e.V. / Dieter Möhler, Diabetikerstiftung Mittelpunkt Mensch (außerordentliches Mitglied)

Die Liste aller Mitgliedsorganisationen der BAG SELBSTHILFE finden Sie hier.

Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit! - Reaktion auf Kleine Anfrage der AfD zum Thema Schwerbehinderung

Gemeinsam mit 17 weiteren Sozial- und Behindertenverbänden sagt die BAG SELBSTHILFE ganz klar „Nein“ zu jeglicher Abwertung von Menschen mit Behinderung und zeigt Kante gegen Rassismus.

18 Sozial- und Behindertenverbände haben sich in einem gemeinsamen offenen Brief an die Mitglieder der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU, SPD, FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen gewendet und an ihre Wachsamkeit appeliert.

„Wir sagen „Nein“ zu jeder Abwertung von Menschen mit Behinderung und zu jeglicher Form des Rassismus. Ideologien der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens dürfen innerhalb und außerhalb der Parlamente keinen Platz haben.“

Den offenen Brief können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.


Auch das ZDF berichtete zur Kampagne: https://www.zdf.de/nachrichten/heute-19-uhr/kritik-nach-afd-anfrage-zu-behinderten-100.html

Pressemitteilung der BAG SELBSTHILFE: AFD-Anfrage empörend und völlig inakzeptabel! Zunahme von Behinderung wird als gesellschaftliches Übel dargestellt

Düsseldorf 13.04.2018. In der auf den 12. März datierten Anfrage der AfD an die Bunderegierung möchte die Fraktion u. a. wissen: "Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der Behinderten seit 2012 entwickelt, insbesondere die durch Heirat innerhalb der Familie entstandenen?" Außerdem fragt die Partei, wie viele Fälle der durch Heirat in der Familie entstandenen Behinderungen einen Migrationshintergrund hätten.

Die vollständige Pressemitteilung steht hier für Sie zum Download bereit.

Pressemitteilung: 08. März 2018 – Internationaler Frauentag – auf dem Weg zu mehr Empowerment und Mitbestimmung

Die BAG SELBSTHILFE begrüßt den Weltfrauentag, denn er ist der Tag aller Frauen und der Verwirklichung von gleichberechtigter gesellschaftlicher Teilhabe in allen Lebensbereichen!

Seit 1911 wird alljährlich der "Internationale Tag der Frauen" begangen und ist zu einem wichtigen Datum gegen Ungleichbehandlung geworden. Der Tag erinnert daran, dass Frauen noch immer diskriminiert und unterdrückt werden, dass sie in vielen Lebensbereichen den Männern noch immer nicht gleichgestellt sind, im Schnitt weniger verdienen als sie, in Verantwortungspositionen von Politik, Wirtschaft oder Organisationen unterrepräsentiert sind, um die Würde und ihr Recht auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit kämpfen müssen sowie Gewalt und Sexismus ausgesetzt sind.

Die vollständige Pressemitteilung steht hier für Sie zum Download bereit.

Stellungnahme der BAG zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Forderungen und Anmerkungen im Hinblick auf die Parallelberichterstattung an den UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen – hier: Verabschiedung der „List of issues“ an Deutschland im August 2018

Trotz einiger durchaus erfreulicher Entwicklungen seit der letzten Prüfung Deutschlands  im Jahr 2015 – insbesondere durch die Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und im Rahmen des Bundesteilhabe-gesetztes (BTHG) – bestehen nach wie vor erhebliche Defizite im Hinblick auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Nach Auffassung der BAG SELBSTHILFE müssen Bund und Länder zukünftig mit noch stärkerem Ehrgeiz und Kraft behinderungspolitische Themen angehen und entsprechende gesetzgeberische Maßnahmen ergreifen als das bisher der Fall war. Leider lassen aber vor allem die jetzt auf Bundesebene im Koalitionsvertrag ausgehandelten behinderungs- und gesundheitspolitischen Themen nicht erwarten, dass in der neuen Legislaturperiode weitere große Schritte hin zu mehr Inklusion im Sinne der UN-BRK stattfinden werden.

Die vollständige Stellungnahme steht hier für Sie zum Download bereit.

Stellungnahme der BAG zum Referentenentwurf Verlängerung befristeter Regelungen im Arbeitsförderungrecht und Umsetzung der EU Richtlinie zum barrierefreien Zugang zu Websites und mobilen Anwendungen

Referentenentwurf

eines Gesetzes zur Verlängerung befristeter Regelungen im Arbeitsförderungsrecht und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/2102 über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen

Angesichts der Kürze der eingeräumten Frist zur Stellungnahme zum vorliegenden Referentenentwurf sieht sich die BAG SELBSTHILFE als Dachverband von 121 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen sowie von 13 Landesarbeitsgemeinschaften dazu veranlasst, zunächst ihre diesbezügliche Kritik klar zum Ausdruck bringen. Partizipation im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention bedeutet nicht allein die theoretische Möglichkeit zur Beteiligung, vielmehr müssen auch die Rahmenbedingungen für eine echte und gleichberechtigte Teilhabe in Form einer Mitwirkung bzw. Beteiligung tatsächlich erfüllt sein. Dabei ist vor allem zu berücksichtigen, dass viele Betroffenen aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkung für ihre partizipative Mitwirkung (etwa das Verfassen einer Stellungnahme) mehr Zeit benötigen als Nichtbehinderte für die gleiche Aufgabe oder Tätigkeit. Im Übrigen ist zu beachten, dass viele Selbsthilfehilfeorganisationen rein ehrenamtlich geführt werden und über keine hauptamtlichen Mitarbeiter verfügen. Für sie ist es daher nahezu unmöglich, in einem kurzen Beteiligungsverfahren wie dem vorliegenden, sich hinreichend über den Inhalt der geplanten Neuregelungen zu informieren und sich dann hierzu zu positionieren.

Dementsprechend war es auch uns als Dachverband nicht möglich, im Vorfeld – wie sonst üblich – bei unseren Mitgliedsverbänden ihre Einschätzung zum Referentenentwurf einzuholen, die wir dann in unserer Stellungnahme wiedergeben.

Die vollständige Stellungnahme steht hier für Sie zum Download bereit.

Entwurf der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB)

Die BAG SELBSTHILFE, Dachverband von 121 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen sowie von 13 Landesarbeitsgemeinschaften, bewertet den vorliegenden Entwurf der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) im Hinblick auf die dort vorgesehene Verankerung von Barrierefreiheit als unzureichend. Gerade vor dem Hintergrund des 2016 weiterentwickelten Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und vor allem der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) erscheinen die hier in Teil A Kapitel 4 – Sicherheit und Barrierefreiheit bei der Nutzung - enthaltenen Vorgaben nicht geeignet, in hinreichender Weise der Zielrichtung und dem Grundgedanken von Inklusion und Teilhabe in der praktischen Umsetzung beim Bau gerecht zu werden.

Die vollständige Stellungnahme steht hier zum Download für Sie bereit.

Stellungnahme der BAG zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs

Als Dachverband von 121 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen sowie von 13 Landesarbeitsgemeinschaften sieht die BAG SELBSTHILFE beim vorliegenden Referentenentwurf weiterhin Nachbesserungs- und Ergänzungsbedarf in Bezug auf die erforderliche Verankerung von Barrierefreiheit in den Verfahrensgesetzen, namentlich im Gerichtsverfassungsgesetz (GVG).

Die vollständige Stellungnahme steht hier für Sie zum Download bereit.

Pressemitteilung: Unterstützung und Orientierung im Gesundheitssystem für chronisch kranke und behinderte Menschen notwendig

BAG SELBSTHILFE begrüßt den Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz

Düsseldorf 19.02.2018. Um  sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden brauchen Menschen heute gezielte Informationen und gesichertes Wissen. Eine repräsentative Studie der Universität Bielefeld zeigt aber, dass mehr als die Hälfte der Deutschen sich von der Informationsflut zu Gesundheitsthemen überfordert fühlt. Das gilt auch für chronisch kranke und behinderte Menschen. Denn sie müssen sich in einem Dschungel von Paragraphen und Verordnungen zurechtfinden, um an die für sie lebensnotwendigen Hilfsmittel und Unterstützungen zu kommen. Der heute in Berlin präsentierte „Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz“ unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, will dem entgegenwirken.

Die vollständige Pressemitteilung steht hier für Sie zum Download bereit.

Pressemitteilung: Verbände fordern mehr Mitbestimmung in der Pflege

„Wir brauchen Rechte und organisatorische Ausstattung!“

Düsseldorf 07.02.2018. Für die Interessen pflegebedürftiger und behinderter Menschen setzen sich bundesweit zahlreiche Verbände ein. Gemeinsam kritisieren diese Organisationen, dass sie die Rechte von Pflegebedürftigen, Behinderten und ihren Familien nicht ausreichend vertreten können, weil sie in den wichtigen Gremien der Pflege nur eine eingeschränkte Mitbestimmung haben. Die Verbände fordern Nachbesserungen von der Politik.

Die vollständige Pressemitteilung steht hier für Sie zum Download bereit.

Pressemitteilung: Ein zukunftsfähiges Pflegekonzept erfordert mehr!

BAG SELBSTHILFE fordert weitreichendere Verbesserungen in der Pflege ohne finanzielle Zusatzbelastungen für Pflegebedürftige.

Düsseldorf 02.02.2018. In Deutschland gelten 7,5 Millionen Menschen als schwerbehindert, 2,9 Millionen sind pflegebedürftig. Nach wie vor bezahlen die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen ein großen Teil der Kosten für ihre Pflege selbst, die Pflegeversicherung hat von Anfang an nur einen Teil der anfallenden Belastungen übernommen. Schätzungsweise jeder Dritte Pflegebedürftige rutscht in die Sozialhilfe ab, weil er diese Kosten nicht tragen kann.

Die vollständige Pressemitteilung steht hier für Sie zum Download bereit.

Pressemitteilung: Istanbul-Konvention – ein Meilenstein im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

BAG SELBSTHILFE befürwortet das Übereinkommen des Europarats. Insbesondere im Hinblick auf den Schutz von Frauen und Mädchen mit Behinderung, denn jede zweite Frau ist betroffen.

Düsseldorf/Berlin 02.02.2018. Gewalt und Übergriffe gegen Frauen sind in Deutschland immer noch alltäglich. Auch die Gewaltprävalenzen bleiben seit Jahren gleich. Insbesondere Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen sind betroffen. Laut der Studie „Lebenssituationen und Belastungen von Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland“, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), erlebt nahezu jede zweite Frau mit Behinderungen in ihrer Kindheit, Jugend oder im Erwachsenenalter sexuelle Grenzverletzungen und Übergriffe. Die seit gestern in Kraft getretene Istanbul-Konvention soll dem nun entgegenwirken.

Die vollständige Pressemitteilung steht hier für Sie zum Download bereit.

Bundesvorsitzende der BAG SELBSTHILFE zu Gast beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten

Am 9. Januar 2018 hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum traditionellen Neujahrsempfang gebeten. Rund 70 Repräsentanten des öffentlichen Lebens und verdiente Bürgerinnen und Bürger aus allen Teilen Deutschlands waren in den Amtssitz ins Schloss Bellevue im Berliner Tiergarten gekommen. Unter ihnen auch die Vorsitzende der BAG SELBSTHILFE, Hannelore Loskill. Mit der Einladung ins Schloss Bellevue ehrt der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland die BAG SELBSTHILFE bereits seit vielen Jahren für ihr Engagement für chronisch kranke und behinderte Menschen.

Die Bundesvorsitzende der BAG SELBSTHILFE, Hannelore Loskill zu Gast beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten

Bildunterschrift: Die Bundesvorsitzende der BAG SELBSTHILFE zu Gast beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten am 9. Januar 2018 im Schloss Bellevue in Berlin.
v.l.n.r.: Elke Büdenbender, Hannelore Loskill, Frank-Walter Steinmeier

Download hochauflösendes Pressefoto

Weitere Informationen finden Sie unter www.bundespraesident.de.

Pressemitteilung: Qualitätsmängel im Krankenhaus

Patientinnen und Patienten erleben Qualitätsmängel im Krankenhaus hautnah - dennoch dürfen ihre Vertretungsorganisationen keine Qualitätskontrollen beauftragen!

Berlin, 21.12.17. Qualitätsmängel in Krankenhäusern sollen künftig entschiedener verfolgt werden - so will es der Gesetzgeber. Dazu wurde der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) verpflichtet, in einer Richtlinie u.a. zu regeln, wer den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) mit einer Prüfung der Qualität beauftragen kann.

Die vollständige Presseerklärung steht hier für Sie zum Download bereit.

Pressemitteilung: Unverständnis bei betroffenen Familien mit einer seltenen und tödlichen Erkrankung: hohe Wirksamkeit der Enzymersatztherapie bei Kinderdemenz wird angezweifelt

Berlin, 21.12.2017.

Nach Beratung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute entschieden, dass dem neuen Wirkstoff Cerliponase alfa nur ein „nicht quantifizierbarer“ Zusatznutzen attestiert wurde. Die Patientenvertretung hat hier für einen beträchtlichen Zusatznutzen votiert.

Den vollständigen Wortlaut der Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.

Social Media Kampagne zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung – #kaumzuglauben

Behinderte und chronische kranke Menschen erleben Diskriminierungen, die in der Gesellschaft ungesehen bleiben. Die BAG SELBSTHILFE möchte diese Alltagsdiskriminierung aufzeigen und eine Sensibilität für dieses Thema schaffen.

Den Auftakt der Kampagnenreihe erfolgt am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, den 3. Dezember 2017. Der Deutsche Behindertenrat führt zum 3. Dezember eine Veranstaltung zur Antidiskriminierung unter dem Titel „Behindertenpolitische Herausforderungen in der neuen Legislaturperiode – Wege zur Nichtdiskriminierung als Maßstab“ durch. In Anlehnung an diese möchte die BAG SELBSTHILFE gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden eine Hashtagaktion mit dem Titel „#kaumzuglauben“ in den sozialen Medien umsetzen. Hier sollen Betroffene und Angehörige in Bildern, Statements und Videos von ihren Erfahrungen mit Diskriminierung auf Grund einer Behinderung oder chronischen Erkrankung berichten. Durch das Teilen der Erfahrungen in der Community und das gegenseitige Lesen und Liken werden Betroffene unterstützt und es wird Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt. So zeigt die BAG SELBSTHILFE auf, welche Formen der Alltagsdiskriminierung es gibt und sensibilisiert für dieses Thema.

Eine visuelle Anleitung zur Umsetzung der Kampagne finden Sie hier:

Diese ist sowohl im passenden Facebook- als auch im passenden Instagram-Format zur freien Verfügung nutzbar und teilbar.

Ein Video vom Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE, Herrn Dr. Martin Danner, in dem er die Hintergründe und das Vorgehen zur Kampagne zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung erklärt, finden Sie hier:

Die Bundesvorsitzende der BAG SELBSTHILFE, Hannelore Loskill, berichtet in einem Video von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Thema "Alltagsdiskriminierung". Dieses finden Sie hier:

Die Pressemitteilung der BAG SELBSTHILFE „Kaum zu glauben: Diskriminierung findet täglich statt! – BAG SELBSTHILFE startet Social Mediakampagne #kaumzuglauben um Politik und Gesellschaft aufzurütteln.“ vom 29.11.2017 können Sie hier herunterladen.

Tausende vermeidbare Todesfälle durch Sepsis – Patientenvertretung will durch neues Qualitätssicherungsverfahren Leben retten

Berlin, 11. Dezember 2017.

Bei 136.500 Menschen in Deutschland wurde 2015 eine schwere Sepsis oder ein septischer Schock diagnostiziert. Mehr als 41% starben noch im Krankenhaus, viele andere erlitten dauerhafte Schäden. Das liegt auch daran, dass die Sepsis nicht immer frühzeitig erkannt und behandelt wird. Um hier Verbesserungen zu bewirken hat die Patientenvertretung im Plenum des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) den Antrag auf Entwicklung einer wirksamen Qualitätssicherungsmaßnahme gestellt. Zwischen 15.000 und 20.000 Todesfälle könnten so pro Jahr vermieden werden.

Der genaue Wortlaut der Pressemitteilung steht hier für Sie zum Download bereit.

Pressemitteilung der BAG SELBSTHILFE zum Welttag der Menschen mit Behinderung: Behindertenpolitische Herausforderungen in der neuen Legislaturperiode – Wege zur Nichtdiskriminierung als Maßstab

Berlin, 30. November 2017. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung appelliert Hannelore Loskill, Sprecherratsvorsitzende des Deutschen Behindertenrates und Vorstandsvorsitzende der BAG SELBSTHILFE, an die gesellschaftliche, politische sowie rechtliche Verpflichtung, die Teilhabe und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen und Wege zur Nichtdiskriminierung als Maßstab für gleichwertige Lebensbedingungen umzusetzen. Den genauen Wortlaut der Pressemitteilung finden Sie hier.

Sonderregion Ruhrgebiet wird in der Bedarfsplanung nur teilweise abgeschafft

Die Patientenvertretung im G-BA begrüßt die Aufhebung der sogenannten Sonderregion Ruhrgebiet für die Bereiche der hausärztlichen und spezialisierten fachärztlichen Versorgung. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung am 17.11.2017 beschlossen, dass im hausärztlichen Versorgungsbereich die bundesweit geltenden Verhältniszahlen ab 2018 mit einer Übergangsregelung über 10 Jahre gestaffelt auch für das Ruhrgebiet eingeführt wird. Damit wird eine langjährige Forderung der Patientenvertretung umgesetzt.

Der vollständige Wortlaut der gemeinsamen Presseerklärung steht hier für Sie zum Downlad bereit.

 

Endlich weniger Zuzahlung für Zahnersatz

Berlin, 17. November 2017.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute Änderungen für die Festzuschüsse für Zahnersatz beschlossen. Damit erreichen die Festzuschüsse, die die Krankenkassen für Zahnersatz leisten, endlich wieder annähernd 50 Prozent der Kosten für Regelleistungen, wie das Gesetz es vorsieht. Der genaue Wortlaut der Pressemitteilung steht hier für Sie zum Download bereit.

Pressemitteilung der BAG SELBSTHILFE: Bundessozialgericht stärkt Rechte von Patienten

Düsseldorf, 08.11.2017. Die BAG SELBSTHILFE begrüßt das aktuelle Urteil des Bundessozialgerichts: Bei Fristüberschreitung seitens der gesetzlichen Krankenkassen gilt ein Antrag als genehmigt. Nicht selten warteten Patienten bislang bis zu 12 Wochen auf einen Entscheid der gesetzlichen Krankenkassen zur Übernahme einer Behandlung. Dabei muss laut Gesetz innerhalb von drei Wochen über einen Antrag auf Kostenübernahme für eine medizinische Behandlung entschieden werden. Den genauen Wortlaut der Pressemitteilung finden Sie hier.

Stellungnahme der BAG zur Fortschreibung der Produktgruppe 52: „Pflegehilfsmittel zur selbständigen Lebensführung“

Als Dachverband von 120 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen sowie von 13 Landesarbeitsgemeinschaften begrüßt die BAG SELBBSTHILFE zwar, dass im Zuge der Anpassung des Hilfsmittelverzeichnisses an die Maßgaben des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs auch die Produktgruppe 52 überarbeitet wird, kann jedoch den Ausschluss von Produkten wie Alarmtrittmatten, Bewegungsmeldern, Herdsicherungen und GPS-Ortungssystemen nicht nachvollziehen. Den vollständigen Wortlaut unserer Stellungnahme finden Sie hier.

Stellungnahme der BAG zum Entwurf der Fortschreibung der Produktgruppe 04 - Badehilfen - des Hilfsmittelverzeichnisses nach § 139 Absatz 8 SGB V

Als Dachverband von 120 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen sowie 13 Landesarbeitsgemeinschaften begrüßt die BAG SELBSTHILFE zwar die Implementierung der ICF in die Fortschreibung der Produktgruppe 04, sieht kritisiert jedoch, dass in der Definition der Produkte allgemeine Hinweise zu Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens gegeben werden, jedoch selten konkretisiert wird, in welchen Fällen diese vorliegen. Die vollständige Stellungnahme steht hier zum Download bereit.

Stellungnahme der BAG zum Entwurf der Rahmenempfehlungen nach § 125 Abs. 1 SGB V über die einheitliche Versorgung mit Heilmitteln

Als Dachverband von 120 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen sowie 13 Landesarbeitsgemeinschaften begrüßt die BAG SELBSTHILFE die Tatsache, dass nach der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses am 16.3.2017 über die Aufnahme der ambulanten Ernährungsberatung nunmehr konkrete Rahmenempfehlungen über die einheitliche Versorgung mit Heilmitteln erstellt wurden. Die vollständige Stellungnahme steht hier zum Download bereit.

Stellungnahme der BAG zum Entwurf der Fortschreibung der Produktgruppe 33 - Toilettenhilfen des Hilfsmittelverzeichnisses nach § 139 Absatz 8 SGB V

Als Dachverband von 120 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen sowie 13 Landesarbeitsgemeinschaften begrüßt die BAG SELBSTHILFE die Fortschreibung der Produktgruppe 33 (Toilettenhilfen des Hilfsmittelverzeichnisses nach § 139 Absatz 8 SGB V), meldet jedoch die in der Stellungnahme zu diesem Thema erfassten Änderungs- und Ergänzungsbedarfe an.

Pressemitteilung zur G-BA Entscheidung gegen Zahnprophylaxe bei Menschen mit Pflegebedarf und/oder Behinderung

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in der heutigen Plenumssitzung Maßnahmen zur Verhütung von Zahnerkrankungen für Menschen mit Pflegebedarf und/oder Behinderung beschlossen. Damit wurden lediglich die Mindestvorgaben des Gesetzgebers umgesetzt. Die Patientenvertretung konnte ihre Forderungen nach bedarfsgerechter Zahnreinigung und Information der Versicherten nicht durchsetzen. Die vollständige Pressemitteilung zu diesem Thema können Sie hier herunterladen.

Pressemitteilung „50 Jahre Engagement für Autonomie, Selbstbestimmung und Teilhabe - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrt die BAG SELBSTHILFE“

Berlin/Düsseldorf, 22.09.2017. Mit einer Matinée feierte die BAG SELBSTHILFE heute ihr 50-jähriges Bestehen in Berlin. Als Dachorganisation von 120 bundesweiten Selbsthilfeverbänden behinderter und chronisch kranker Menschen, ist sie einer der wichtigsten Akteure bei der Entwicklung einer Gesellschaft zu Teilhabe und Inklusion. Drüber hinaus agiert sie als ein entscheidender Motor bei der Patientenbeteiligung im deutschen Gesundheitswesen. Die Bedeutung der BAG SELBSTHILFE auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft stellte auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Festrede heraus.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.

Weitere Informationen, wie die Rede des Bundespräsidenten, Pressefotos und einen Film zu den Meilensteinen der BAG SELBSTHILFE finden Sie auf der Seite 50 Jahre BAG SELBSTHILFE e.V..

Pressemitteilung der Patientenvertretung des Gemeinsamen Bundesausschusses zur besseren Versorgung von Patienten mit akuten Schmerzen

Die Patientenvertretung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) stellt in diesem Gremium einen Antrag, durch die Entwicklung und Umsetzung eines Qualitätssicherungsverfahrens für eine Verbesserung der Situation von Patienten mit akuten Schmerzen zu sorgen. Die vollständige Presseerklärung können Sie diesem Link entnehmen.

Veranstaltungshinweis: Fachtagung „Selbsthilfe bewegt sich online“ der BAG SELBSTHILFE am 18. September 2017 in Berlin

Mit dieser vom BKK Dachverband e.V. geförderten Veranstaltung möchte die BAG SELBSTHILFE einen Überblick über die Bereiche Datenschutz, Soziale Medien sowie Onlinelösungen für Fundraising und Kommunikationsinstrumente für die Verbandsarbeit geben. Die Fachtagung richtet sich sowohl an die Verantwortlichen für die internetbezogene Kommunikation von Selbsthilfeorganisationen bzw. Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer als auch an generell an der Thematik Interessierte innerhalb der Mitgliedsverbände der BAG SELBSTHILFE. Weitere Informationen über die Anmeldung und das Programm können Sie gerne über den Projektleiter Daniel Jux anfragen: Tel.: 0211 31006-59 / E-Mail: daniel.jux@bag-selbsthilfe.de

Pressemeldung: Neubesetzung des Gemeinsamen Bundesausschusses – Patientenorganisationen schlagen die Wiederberufung von Frau Klakow-Franck als Unparteiische vor

Ende Juni hat der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages die Berufung von zwei der drei Kandidaten für die hauptamtlichen unparteiischen Mitglieder des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) abgelehnt. In knapp zwei Wochen müssen nach dem Gesetz neue Vorschläge der Trägerorganisationen des GBA für die Besetzung dieser Posten vorliegen. Aus diesem Anlass hat sich die Patientenvertretung hinter die bisherige Unparteiische Regina Klakow-Franck gestellt und ihre Wiederberufung vorgeschlagen. Ihre medizinische Fachkompetenz und ihre Fähigkeit zu Kompromissfindung und Interessensausgleich würden auch weiterhin beim Gemeinsamen Bundesausschuss benötigt.

Lesen Sie die vollständige Pressemeldung hier.

Pressemitteilung: Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Liposuktion beim Lipödem

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat sich nach langer Beratung gegen eine Aufnahme der Liposuktion in den ambulanten Leistungskatalog der Krankenkassen entschieden. Stattdessen soll nun erst einmal eine Erprobungsstudie den Nutzen der Methode belegen. Die Patientenvertretung zeigt sich enttäuscht über diese Entscheidung.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung hier

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zu den Rahmenempfehlungen des GKV Spitzenverbandes zur Sicherung der Qualität in der Hilfmittelversorgung

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) zu den Rahmenempfehlungen des GKV-Spitzenverbandes zur Sicherung der Qualität in der Hilfsmittelversorgung gemäß § 127 Abs. 5b SGB V. Den genauen Wortlaut finden Sie unter diesem Link

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) zu dem Entwurf einer Sechzehnten Verordnung zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung (Az. 111-20105-01/14). Hier geht es zum Download

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zu den Vorschiften für Blut- und Gewebezubereitungen

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) zum Entwurf eines Gesetzes zur Fortschreibung der Vorschriften für Blut- und Gewebezubereitungen und zur Änderung anderer Vorschriften einschließlich der Änderungsanträge (BT-DrS 18/11488; 18(14)250.1 und 2).
- Anhörung im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages am 26. April 2017 - Hier geht es zum Download

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zur Verordnung klinischer Prüfungen von Humanarzneimitteln

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) zum Entwurf einer Verordnung über das Verfahren und die Zusammenarbeit der Bundesoberbehörden und der registrierten Ethik-Kommissionen bei der Bewertung von Genehmigungsanträgen für klinische Prüfungen mit Humanarzneimitteln (Klinische-Prüfung-Verfahrensverordnung – KPVVO). Lesen Sie hier unsere vollständige Stellunnahme

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zum Verbot des Versandhandels verschreibungspflichtiger Medikamente

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) zum Entwurf eines Gesetzes zum Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten (Az 112-40000-11).

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zu den Anträgen von der Fraktion DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur verbesserten Arzneimittelversorgung

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) zu den Anträgen der Fraktion DIE LINKE: „Gute und wohnortnahe Arzneimittelversorgung (BT-Drucksache 18/10561), „Patientinnen und Patienten entlasten – Zuzahlungen bei Arzneimitteln abschaffen“ (BT-Drucksache 18/12090) und dem Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Arzneimittelversorgung an Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientieren – Heute und in Zukunft“
(BT-Drucksache 18/11607). Anhörung im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages am 17. Mai 2017.
Lesen Sie den gesamten Inhalt hier

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zu Technischen Baubestimmungen

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) zum Entwurf der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB), Stand 31. Mai 2017.

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zu Personaluntergrenzen in der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zu dem Änderungsantrag auf Ausschussdrucksache 18(14)249.2 zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten(Drucksachen 18/10938, 18/11187). Den Text finden Sie hier

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zur Kommunalen Beratung

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE e.V zum Entwurf von Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes über die konkreten Voraussetzungen, Ziele, Inhalte und Durchführung der Modellvorhaben zur kommunalen Beratung Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen nach § 123 Abs. 4 SGB XI  Den genauen Wortlaut unserer Stellunghame finden Sie unter diesem Link.

Pressemitteilung: BAG SELBSTHILFE fordert eine barrierefreie Gesellschaft ohne Benachteiligung von behinderten Menschen

Düsseldorf, 04.05.2017. Barrierefreiheit ist eine wesentliche Voraussetzung, damit alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben können. Doch im Alltag stoßen Menschen mit Behinderungen noch immer auf viele Barrieren, wie beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr, am Geldautomaten, beim Einkaufen oder auch beim Besuch einer Arztpraxis.

Den morgigen Protesttag der Menschen mit Behinderungen nimmt die BAG SELBSTHILFE deshalb zum Anlass, um die Bundesregierung aufzufordern, auch private Unternehmen in die Pflicht zu nehmen, ihre Produkte und Dienste barrierefrei anbieten zu müssen.

„Es fehlen klare gesetzliche Regelungen, die auch private Anbieter von Gütern und Dienstleistungen  zur Verbindlichkeit der Barrierefreiheit verpflichten“, kritisiert Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung.

Pressemitteilung: BAG SELBSTHILFE mit neuem Vorstand. Hannelore Loskill zu Vorsitzenden gewählt.

Neue Mitglieder wurden in den Verband aufgenommen. Volker Langguth-Wasem und Reinhard Kirchner verabschiedet.

Düsseldorf, 03.05.2017. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen (BAG SELBSTHILFE) hat auf ihrer diesjährigen Bundesmitgliederversammlung am 29.04.2017 Hannelore Loskill zur Vorsitzenden gewählt.

Als Stellvertretende Bundesvorsitzende wurde Marion Rink ins Amt gewählt. Bestätigt wurden Rolf Flathmann, als Stellvertretender Bundesvorsitzender sowie Prof. Dr. Joachim Baltes in seiner Funktion als Schatzmeister.

Neu in den Vorstand gewählt wurden Birgit Dembski (Mukoviszidose e.V., Bonn) und Hubert Seiter (LAG SELBSTHILFE Baden-Württemberg e.V.). Wiedergewählt wurden Verena Gotzes, Barbara Kleinow und Renate Pfeifer.

Die vollständige Pressemitteilung mit Pressefotos finden Sie hier.

BAG Stellungnahme zum Entwurf einer Verordnung über Genehmigungsanträge für klinische Prüfungen mit Humanarzneimitteln

Entwurf einer Verordnung über das Verfahren und die Zusammenarbeit der Bundesoberbehörden und der registrierten Ethik-Kommissionen bei der Bewertung von Genehmigungsanträgen für klinische Prüfungen mit Humanarzneimitteln.

Die BAG SELBSTHILFE begrüßt die vorliegende Verordnung der Bundesregierung, hält die in der Europäischen Verordnung festgelegten Prüfzeiten jedoch für zu kurz. Die vollständige Stellungnahme können Sie hier herunterladen.

BAG Stellungnahme zum Entwurf der Richtlinie der Gendiagnostik-Kommission (GEKO) für die Anforderungen bei genetischen Untersuchungen zu medizinischen Zwecken (Stand: 20.01.2017)

Entwurf der Richtlinie der Gendiagnostik-Kommission (GEKO) für die Anforderungen bei genetischen Untersuchungen zu medizinischen Zwecken (Stand: 20.01.2017)

Als Dachverband von 117 Bundesorganisationen der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen und ihrer Angehörigen sowie von 13 Landesarbeitsgemeinschaften hält die BAG SELBSTHILFE eine umfassende Aufklärung der Betroffenen vor genetischen Untersuchungen für dringend erforderlich und höchst bedeutsam.  Hier geht es zum Download der vollständigen Stellungnahme.

Pressemitteilung: Ambulante Ernährungstherapie als Heilmittel bei seltenen angeborenen schweren Stoffwechselerkrankungen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16.03.2017 im zweiten Anlauf für die Aufnahme der ambulanten Ernährungstherapie als Heilmittel bei seltenen angeborenen schweren Stoffwechselerkrankungen und Mukoviszidose gestimmt. Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung.

Stellungnahme - Gesetzentwurf zum Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten

Die BAG SELBSTILFE E.V. hat zu dem Entwurf eines Gesetzes zum Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten Stellung genommen.  Hier wird die Rolle der Versandapotheken, insbesondere für mobilitätseingeschränkte Menschen, dezidiert beleuchtet und der der örtlichen Apotheken gegenüber gestellt. Die vollständige Stellungnahme können Sie hier herunterladen.

Pressemitteilung der BAG SELBSTHILFE zu Neuerungen im Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG)

Die BAG SELBSTHILFE begrüßt die Neuerungen im Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG), das heute in dieser Form im Bundestag verabschiedet wurde, mit Nachdruck. Es wird dazu beitragen, die Versorgungspraxis zu verbessern. Obgleich nicht alle unsere Anliegen Berücksichtigung fanden, ist dies ein deutliches Signal und ein Schritt in die richtige Richtung.

Lesen Sie hier unsere Pressemitteilung.

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE e.V. zum Gesetzesentwurf zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen

Gegenstand der Anhörung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 24. März 2017 war der Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jungendstärkungsgesetz - KJSG). Die BAG SELBSSTHILFE begrüßt in diesem Zusammenhang den Leitgedanken des Gesetzentwurfs, Kinder und Jugendliche durch mehr Teilhabe, bessere Leistungsangebote und einen wirksameren Schutz umfassend zu stärken. Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier.

BAG Stellungnahme zur Verordnung über die Schlichtungsstelle nach § 16 Behindertengleichstellungsgesetz

Die BAG SELBSTHILFE begrüßt den vorliegenden Entwurf einer Verordnung über die Schlichtungsstelle nach § 16 des Behindertengleichstellungsgesetzes (Artikel 1) sowie die vorgeschlagene Änderung der Kommunikationshilfeverordnung (Artikel 2) sowie der Verordnung über barrierefreie Dokumente in der Bundesverwaltung (Artikel 3) und der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (Artikel 4) vom Grundsatz her. Folgende Überarbeitungen bzw. Klarstellungen halten wir jedoch für erforderlich.

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE e.V. zum sogenannten Flexirentengesetz

Mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben (Flexirentengesetz) sollen Möglichkeiten geschaffen werden, den individuellen Renteneintritt flexibler zu gestalten und durch Weiterentwicklung der Prävention und Rehabilitation die Gesundheit und Erwerbsfähigkeit der Versicherten besser zu sichern. Die BAG nimmt hierzu wie folgt Stellung

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zu Änderungsanträgen zum HHVG

Als Dachverband von 117 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen sowie von 13 Landesarbeitsgemeinschaften begrüßt die BAG SELBSTHILFE ausdrücklich die vorgesehenen Änderungsanträge zum HHVG. Lesen Sie hier die Stellungnahme.

Stellungnahme der BAG Selbsthilfe zur Mitnahme von E-Scootern im ÖPNV

Zu dem an den Deutschen Behindertenrat übersandten Entwurf eines Erlasses zur Regelung von Mindestanforderungen an die Mitnahme von E-Scootern in Linienbussen des ÖPNV nimmt die BAG SELBSTHILFE, Dachverband der Behindertenselbsthilfe mit rund 120 Mitgliedsorganisationen, zudem Mitglied im Deutschen Behindertenrat, Stellung. Lesen Sie hier die Stellungnahme.

BAG Stellungnahme zur Elektronischen Identifizierung und Vertrauensdiensten im EU Binnenmarkt (elDAS Durchführungsgesetz)

Die BAG SELBSTILFE e.V. bewertet den vorliegenden Referentenentwurf eines Gesetzes zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 910/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Juli 2014 über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt kritisch angesichts der Tatsache, dass die dort enthaltenen Regelungen auch für Menschen mit Behinderungen als sogenannte Endnutzer von Bedeutung sind. Die vollständige Stellungnahme finden Sie unter diesem Link

 

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zur Begleiterhebung zum Einsatz von Cannabis

Als Dachverband von 117 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen sowie 13 Landesarbeitsgemeinschaften begrüßt die BAG SELBSTHILFE ausdrücklich den vorgelegten Verordnungsentwurf zur Durchführung der Begleiterhebung zum Einsatz von Cannabis. Während in manchen Krankheitsbereichen hierzu durchaus relevante Evidenz vorliegt, steht die Generierung an anderer Stelle noch am Anfang. Lesen Sie hier die Stellungnahme.

Stellungnahme zum Referentenentwurf ärztliche Zwangsmaßnahmen

Die BAG SELBSTHILFE hat zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der materiellen Zulässigkeitsvoraussetzungen von ärztlichen Zwangsmaßnahmen und zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechtes von Betreuten eine Stellungnahme abgegeben. Eine Anhörung wird es nicht geben. Lesen Sie hier unsere Stellungnahme.

Pressemitteilung der BAG SELBSTHILFE zum Bundesteilhabegesetz (BTHG)

Nach Einschätzung der BAG SELBSTHILFE zum Bundesteilhabegesetz bleibt dieses in Bezug auf die Bedürfnisse und Hoffnungen von Menschen mit Behinderung hinter einer wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe weit zurück. Obwohl der Protest der Verbände bereits Wirkung gezeitigt hat, so bleibt doch noch ein erheblicher Nachbesserungsbedarf.

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung.

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV

Anlässlich der Anhörung  zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages am 14.12.2016 begrüßt die BAG SELBSTHILFE ausdrücklich das Ziel des Gesetzgebers, einerseits den unmittelbaren Zugang zu innovativen Arzneimitteln für Patientinnen und Patienten zu erhalten, andererseits aber auch die Preissteigerungen bei hochpreisigen Arzneimitteln sinnvoll zu begrenzen. Download der vollständigen Stellungnahme

Pressemitteilung „Teilhabe und Inklusion müssen selbstverständlich werden!“

BAG SELBSTHILFE übernimmt DBR-Sekretariat und wird Änderungen im Behindertengleichstellungsgesetz mit Nachdruck einfordern

Düsseldorf,01.12.2016 - Heute übernimmt die BAG SLEBSTHILFE turnusmäßig den Vorsitz des Deutschen Behindertenrates (DBR). Als politisches Aktionsbündnis der Behindertenverbände und Selbsthilfeorganisationen repräsentiert der DBR mehr als 2,5 Millionen Betroffene in Deutschland. Als Vorsitzende Organisation fordert die BAG SELBSTHILFE deshalb die Bundesregierung mit Nachdruck auf, die dringend notwendigen Änderungen im Behindertengleichstellungsgesetz (BTHG) vorzunehmen.

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung.

Stellungnahme zu Dienstleistungs-Richtlinien

Nachfolgend finden Sie die Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zu dem Entwurf von Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Dienstleistungsorientierung im Begutachtungsverfahren (Dienstleistungs-Richtlinien – Die-RiLi) nach § 18b SGB XI. Download

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG)

Anlässlich der Anhörung im Ausschuss für Gesundheit am 30. November 2016 finden Sie nachfolgend die Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung
(Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz – HHVG), zum Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN: „Versorgung durch Heilmittelerbringer stärken- Valide Datengrundlage zur Versorgung und Einkommenssituation von Heilmittelerbringern schaffen“ und zum Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN: „Versorgung verbessern- Kompetenzen von Heilmittelerbringern ausbauen“. Download

Stellungnahme zum Entwurf von Empfehlungen nach § 45c ff

Nachfolgend finden Sie die Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zu dem Entwurf von Empfehlungen zur Förderung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag, ehrenamtlichen Strukturen und der Selbsthilfe, Modellvorhaben zur Erprobung neuer Versorgungsstrukturen nach § 45c Abs. 7 SGB XI, i.V.m. § 45d SGB XI vom 24.7.2002 sowie zur Förderung regionaler Netzwerke nach § 45c Abs. 9 SGB XI, welche die BAG SELBSTHILFE am 25. November 2016 an den GKV-Spitzenverband geschickt hat. Download

Stellungnahme zum Gesetzentwurf BTHG

Anlässlich der öffentlichen Anhörung vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales am 07. November 2016 finden Sie nachfolgend die Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (BTHG) – BT-Drs. 18/9522 - sowie den Anträgen der Fraktionen DIE LINKE – BT-Drs. 18/10014 und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – BT-Drs. 18/9672. Download

Stellungnahme zum BTM-Cannabis

Das Bundesministerium für Gesundheit hat einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Nutzung von Cannabis als therapeutische Option zur Anhörung gestellt. Die BAG SELBSTHILFE hat hierzu die nachfolgende Stellungnahme abgegeben. Download

Stellungnahme zum Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz

Auf der Basis der Beratungen im sogenannten Pharmadialog hat das Bundesministerium für Gesundheit nun einen Referentenentwurf für ein "Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV" vorgelegt.

Nachfolgend finden Sie die Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE zu dem Gesetzentwurf als Download.

Stellungnahme zum Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz – HHVG

(20.07.2016) Als Dachverband von 120 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen sowie von 13 Landesarbeitsgemeinschaften begrüßt die BAG SELBSTHILFE ausdrücklich das Ziel des Gesetzgebers, die Versorgungsqualität  im Bereich Hilfsmittel zu verbessern. Für Betroffene hat der seit einiger Zeit durch die Ausschreibungen erzeugte Preiskampf zur Folge, dass sie – häufig  dauerhaft – hohe Aufzahlungen leisten, um den für sie notwendigen Bedarf an Qualität zu decken. Vor diesem Hintergrund werden insbesondere die regelmäßige Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses, die Prüfung der Ergebnisqualität und die Ausrichtung der Ausschreibungen an Qualitätskriterien als wichtige Instrumentarien gewertet, um sicherzustellen, dass Patientinnen und Patienten in Zukunft auch wirklich entsprechend den Maßgaben des Sachleistungsprinzips versorgt werden. Nicht zuletzt weist die UN-Behindertenrechtskonvention mehrfach darauf hin, dass eine bedarfsgerechte und qualitativ gute Versorgung mit Hilfsmitteln unabdingbar ist, um behinderte Menschen im Erhalt ihrer Selbstständigkeit und ihrer Selbstbestimmung zu unterstützen (Art. 4, 20, Art. 26).

An der gestrigen Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Heil-und Hilfsmittelversorgung (Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz – HHVG) hat die BAG SELBSTHILFE teilgenommen. Lesen Sie hier die vorständige Stellungnahme.

Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Erweiterung der Medienöffentlichkeit in Gerichtsverfahren und zur Verbesserung der Kommunikationshilfen für Sprach- und Hörbehinderte (EMöGG)

08.07.2016 Die BAG SELBSTHILFE begrüßt, dass mit dem Gesetz zur Erweiterung der Medienöffentlichkeit in Gerichtsverfahren und zur Verbesserung der Kommunikationshilfen für Sprach- und Hörbehinderte (EMöGG) eine „Modernisierung“ des bisherigen Öffentlichkeitsgrundsatzes in § 169 GVG und eine Anpassung an die zwischenzeitlich veränderte Medienlandschaft und das entsprechende Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit erfolgen soll. Vor allem werden die geplanten Verbesserungen für Leistungen von Gebärdensprachdolmetschern für hör- und sprachbehinderte Personen befürwortet.
Aus Sicht der BAG SELBSTHILFE sind die geplanten Gesetzesänderungen jedoch nicht weitreichend genug im Hinblick auf das Bedürfnis und die Belange, aber auch angesichts der verfassungsrechtlich gebotenen Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderungen und chronischer Erkrankung.

Lesen Sie hierzu unsere Stellungnahme.

Stellungnahme zum PsychVVG

(18.06.2016) Als Dachverband von 121 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen sowie 13 Landesarbeitsgemeinschaften begrüßt die BAG SELBSTHILFE ausdrücklich den vorgelegten Referentenentwurf. Besonders positiv bewertet die BAG SELBSTHILFE, dass die Bundesregierung hier verbindliche Mindestvorgaben für die Personalausstattung implementieren will. Gerade Menschen mit psychischen Erkrankungen sind auf eine Versorgung durch ausreichend vorhandenes und qualifiziertes Personal angewiesen. Vor diesem Hintergrund wird es als sehr sinnvoll angesehen, dass die Vorgaben im Gemeinsamen Bundesausschuss und damit auch mit Patientenbeteiligung entwickelt werden sollen.

Am 17.06.2016 fand die Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) statt. Die BAG SELBSTHILFE daran teilgenommen. Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahme.

Stellungnahme Drittes Pflegestärkungsgesetz – PSG III

(01.06.2016) Als Dachverband von 120 Bundesverbänden der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen sowie von 13 Landesarbeitsgemeinschaften begrüßt die BAG SELBSTHILFE das Vorhaben des Gesetzgebers, kommunale Beratung im Bereich der Pflege in zunächst 60 Modellkommunen zu stärken. Angesichts der Komplexität des Pflegeversicherungsrechtes ist es für die Pflegedürftigen und ihre Angehörigen enorm wichtig, eine gute und ortsnahe Beratung zur Verfügung zu haben. Derzeit erfolgt die Beratung regional und bei den einzelnen Kassen in unterschiedlicher Weise; das Spektrum reicht von anonymen Call Centern bis hin zu Pflegestützpunkten vor Ort. Häufig werden die Pflegebedürftigen so informiert, dass weder sie noch ihre Angehörigen in der Lage sind, die verschiedenen Angebote der unterschiedlichen Akteure sinnvoll zu vernetzen. Vor diesem Hintergrund begrüßt die BAG SELBSTHILFE die geplante Einbeziehung der Kommunen in die Pflegeberatung.

 

Die Anhörung zum PSG III fand am 30.05.2016 statt. Die BAG SELBSTHILFE hat an der Anhörung teilgenommen. Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahme.

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zum Abbau verzichtbarer Anordnungen der Schriftform im Verwaltungsrecht des Bundes

30.06.2016 Die BAG SELBSTHILFE begrüßt das mit dem Gesetz zum Abbau verzichtbarer Anordnungen der Schriftform im Verwaltungsrecht des Bundes verfolgte Ziel der Vereinfachung des bisherigen Schriftformerfordernisses bzw. der Etablierung eines möglichst einfachen elektronischen Verfahrens.
Wichtig erscheint es, in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit der Sicherstellung hinreichender Barrierefreiheit hinzuweisen. Durch die Neuregelungen dürfen Menschen mit Behinderungen nicht in ihrer Teilhabe beeinträchtigt oder gar ausgeschlossen werden.

Lesen Sie hierzu unsere Stellungnahme.

Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesteilhabegesetzes (BTHG)

18.05.2016 Die BAG SELBSTHILFE begrüßt zwar, dass mit der Schaffung eines Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und der Herauslösung der Eingliederungshilfe aus dem Sozialhilfesystem des SGB XII wichtige Zielsetzungen hin zu mehr Inklusion und Teilhabe erkennbar werden. Leider werden jedoch große Chancen vertan, die mit einer wirklichen Reform der Eingliederungshilfe im Sinne der Menschen mit Behinderungen verbunden wären. Die BAG SELBSTHILFE bedauert sehr, dass der vorliegende Entwurf weit hinter den Erwartungen zurück bleibt, die gerade vor dem Hintergrund der langen Diskussionen im vorausgegangenen hochrangigen Beteiligungsprozess entstanden waren. Teilweise sind sogar Verschlechterungen gegenüber der derzeitigen Rechtslage erkennbar oder zumindest zu befürchten. Vor allem steht ein Großteil der geplanten Neu-Regelungen nicht im Einklang mit der UN-BRK.

Lesen Sie hierzu unsere Stellungnahme.

Stellungnahme zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplans 2.0 (NAP 2.0)

13.05.2016 Die BAG SELBSTHILFE begrüßt zwar grundsätzlich die beabsichtigte Überarbeitung und Weiterentwicklung des bisherigen Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Allerdings lässt der vorliegende Entwurf befürchten, dass die Chance vergeben wird, eine grundlegende inhaltliche Überarbeitung vorzunehmen, die über einzelne kurzfristige Maßnahmen hinausgeht und zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung hin zu einer inklusiven Gesellschaft führt. Vor allem fehlt es an dem Willen, die menschenrechtliche Orientierung und Perspektive der UN-Behindertenrechtskonvention konsequent in einen gesetzlichen Rahmen zu fassen.

Lesen Sie hierzu unsere Stellungnahme.

Stellungnahme AMG-Novelle

Am 09.05.2016 fand im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages die Anhörung zur AMG-Novelle statt. Die BAG SELBSTHILFE war durch Frau Dr. Doka dort vertreten. Die BAG SELBSTHILFE hat die anliegende Stellungnahme abgegeben.

Forderungspapier der BAG SELBSTHILFE zum Nationalen Aktionsplan 2.0 der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (NAP 2.0)

Nach der Evaluation des 2011 beschlossenen Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im November 2015 einen Arbeitsentwurf für einen Nationalen Aktionsplan 2.0 veröffentlicht, über den sowohl auf den Inklusionstagen am 23./24. November 2015 in Berlin als auch im sog. NAP-Ausschuss beim BMAS mit Vertretern der Behindertenverbände intensiv diskutiert wurde.

Auch wenn zu begrüßen ist, dass die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan als Dauerauftrag und -aufgabe ansieht und ihn mit der beabsichtigten Neufassung an aktuelle Entwicklungen und Erfordernisse anpassen will, lässt der vorliegende Arbeitsentwurf befürchten, dass der NAP 2.0 ähnliche Defizite aufweisen wird, wie sie von den Verbänden am bisherigen Nationalen Aktionsplan kritisiert und auch im Evaluationsbericht entsprechend gerügt worden sind.

Lesen Sie hierzu unsere Kernforderungen. 

Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches

Der vorliegende Referentenentwurf enthält wichtige Schritte zur Verbesserung des Opferschutzes und zur Umsetzung des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (sog. Istanbul-Konvention). Nichtsdestotrotz bleibt der Entwurf im Hinblick auf die Situation von Menschen mit Behinderung, die sexueller Gewalt oder Gewaltandrohung ausgesetzt sind, hinter den Erwartungen zurück.

Lesen Sie hierzu unsere Stellungnahme.

Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsgesetzes

Ende 2015 hat das Bundesministerium für Abeit und Soziales einen ersten Referentenentwurf für ein Gesetz zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsgesetzes vorgelegt Die BAG SELBSTHILFE hat hierzu eine  Stellungnahme abgegeben. 

Für das Jahr 2016 ist nun das parlamentarische Verfahren geplant.

Stellungnahme - E-Health-Gesetz

Das Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (BT-Drs. 18/5293) – besser bekannt als E-Health-Gesetz – soll zum so genannten „Omnibus“ ausgebaut werden. Die Koalitionsfraktionen haben im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner Sitzung vom 14. Oktober ein Paket von neun Änderungsanträgen in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht (Ausschussdrucksache 18(14)0136.1). Am 4. November fand die öffentliche Anhörung des Gesundheitsausschusses zu diesem Gesetzentwurf im Deutschen Bundestag statt (Lesen Sie hierzu unsere Stellungnahme)

Stellungnahme zum Zweites Pflegestärkungsgesetz – PSG II

Am 30.09.2015 fand die Anhörung zum Zweiten Pflegestärkungsgesetz - PSG II im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages statt. Lesen Sie hier unsere Stellungnahme.

Stellungnahme zum Hospiz- und Palliativgesetz

Am 21.09.2015 hat im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages die Anhörung zum Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) stattgefunden, an der die BAG SELBSTHILFE teilgenommen hat. Hier finden Sie unsere Stellungnahme.

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE e.V. zum Referentenentwurf einer Verordnung über die Aus- und Fortbildung von Mediatoren

Die BAG SELBSTHILFE e.V. begrüßt den vorliegenden Referentenentwurf als wichtigen Schritt, um die Qualität von Mediationen zu sichern und zu fördern. Die vollständige Stellungnahme steht hier zum Download bereit

Stellungnahme der BAG SELBSTHILFE e.V. zur Weiterentwicklung des Familienpflegezeitgesetzes

Die BAG SELBSTHILFE begrüßt den gemeinsamen Referentenentwurf eines Gesetzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Bundesminisiteriums für Arbeit und Soziales. Wir unterstützen ausdrücklich einen echten Rechtsanspruch auf Freistellung für Beschäftigte, damit Angehörige eine Pflegesitutation besser bewältigen können. Die vollständige Stellungnahme können Sie diesem Dokument entnehmen.

Nationaler Krebsplan

Die Beratungen zum Nationlen Krebsplan wurde vom Bundesministerium für Gesundheit nun mit einem Gesetzentwurf aufgegriffen. Zu diesem Referentenentwurf hat die BAG SELBSTHLFE wie folgt Stellung genommen: Download